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Ich bin ja noch weit entfernt davon, Mutter zu sein und weiß auch gar nicht, ob ich jemals eine werde, weil ich auch noch nicht mal nen Mann dazu habe, aber ich denke in letzter Zeit, vermutlich entfacht von Mirco, so oft drüber nach, wie es ist als Mutter (oder auch als Vater, aber das fällt bei mir ja eher weg). Wie ist es, wenn das Kind langsam in das Alter kommt, in dem es sich gerne mit seinen Schulfreunden draussen treffen will? Meine größte Nichte ist 9. Neulich durfte sie das erste Mal mit ihrer besten Freundin in ein nahegelegenes Einkaufszentrum gehen um sich was zu kaufen. Ich glaube, ich wäre gestorben vor Angst, wenn sie meine Tochter wäre. Ich habe auch so natürlich Angst um sie, aber erstens wusste ich nichts davon und zweitens ist es glaube ich bei dem eigenen Kind dann noch was anderes. Ich glaube ich würde wirklich große Probleme damit haben, mein Kind gehen zu lassen und sei es nur zum Spielplatz. Ein Kind braucht ab nem bestimmten Alter ein paar Freiheiten, damit es selbstständig werden kann und nicht zu sonem dummen verhetschelten Ding wird, aber wie kann man das einem Kind bieten, wenn so oft Kinder entführt, vergewaltigt und oder ermordet werden? Ich selbst wohne in der schönsten Stadt der Welt, die ja relativ groß ist und ich habe, wenn ich nachts alleine in der Bahn sitze, auch immer eine riesen Angst um mich. Wie oft habe ich mein Handy in der Tasche, 110 schon gewählt, mit dem Finger auf dem Hörer, damit ich sofort Hilfe rufen kann?. Aber ich bin erwachsen, weitesgehend, ein Kind kann ja gar nichts ausrichten, wenn jemand, der doppelt so groß ist wie man selbst, einem was androht. Ich habe mit meiner Schwester drüber geredet und sie gefragt, wie es für sie ist, wenn sie meine Nichten alleine zur Schule gehen lässt. Sie meinte, sie hätte keine Angst. Hoffentlich habe ich ihr keine gemacht, denn eigentlich nützt es ja nichts. Ein Kind braucht Freiheit, ob man Angst hat oder nicht. Und entführt werden kann es morgens, mittags, abends, selbst wenn es nur 3 Häuser weiter zu Freunden gehen will. Ich kann mir das alles nicht vorstellen, vermutlich werde ich so eine Mutter, die Kinder zur Schule fährt, abholt, zu Freunden fährt, abholt und wenn es dann in das Alter kommt, in dem es länger draussen bleiben darf, wird sich vermutlich daran nichts ändern. Ich könnte es mir niemals verzeihen, wenn meinem Kind (das ich ja gar nicht habe), etwas zustößt, nur weil ich zu faul war, es abzuholen. Am besten werde ich keine Mutter, aber dann habe ich Angst einsam zu sterben, wo wir dann bei meiner nächsten, im Moment sehr viel begründeteren Angst wären. Aber das ist ein anderes Thema.
5.2.11 17:05
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros / Website (5.2.11 19:21)
Wir versuchen unsere Kinder vor allem zu bewahren und es ist ok, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt wollen und werden sie ihren Weg alleine gehen, auch wenn es uns nicht gefällt...

Gruß

Maccabros


Ich (6.2.11 17:04)
Das weiß ich ja und das ist das Problem, es geht nicht um gefallen, sondern um Angst bzw. Panik davor, dass ihnen dabei was passiert.

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